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Südtirol Wochenende, Kurzurlaub Südtirol, Kurztrip: Infos, Tipps, Reisebericht & Hotels

Wer einmal kurz für ein Südtirol Wochenende oder einen Kurzurlaub in Südtirol über den Brenner oder den Reschenpaß fahren möchte, der sollte bevorzugt im Süden von Deutschland wohnen oder in Österreich. doch auch wer etwas weiter fahren muss, für den lohnt sich ein Kurztrip jederzeit, denn hier gibt es viel zu sehen und zu erleben.

Die Anreise erfolgt zu mehr als 90% mit dem eigenen Auto, denn das lohnt sich wirklich, da es hier auch in wenigen Tagen viel zu erkunden gibt. Aber auch Busreisen nach Südtirol sind sehr beliebt, da man hier auch sehr viel zu sehen bekommt und sich um nichts kümmern muss.

Hier gibt es eine große Auswahl an Angeboten an Hotels, Busreisen und Flügen für Wochenendreise & Kurzurlaub in Südtirol.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Südtirol zählt in erster Linie natürlich die herrliche Berglandschaft, aber auch viele hübsche Urlaubsorte und Ausflugsziele gibt es hier zu entdecken. Bozen ist mit seiner Altstadt ebenso sehr sehenswert (hier gibt es auch das Ötzimuseum), wie Meran mit der schönen Promenade, der Therme und den Gärten von Schloß Trauttmansdorff. Brixen ist mit seinem Dom ebenfalls einen Ausflug wert wie die hübsche kleine Stadt Glurns im Vinschgau. Der Kalterer See lädt zum Baden ein und die Dolomiten warten darauf bei einer gemütlichen Fahrt auf und ab erkundet zu werden.

Das Grödner Tal (Val Gardena) eignet sich mit seinen Orten St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein ebenso als Urlaubsort wie das etwas kleinere Kastelruth oder die touristischen Orte Dorf Tirol und Schenna, oberhalb von Meran.

Reisebericht Kurzurlaub Südtirol bzw. Südtirol Wochenende (z. B. in Meran)

Eine Reise nach Südtirol lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Besonders schön ist es im Frühjahr, wenn alles frisch erblüht, oder im Herbst, wenn angenehme Temperaturen und bunt eingefärbtes Laub zu erholsamen Wanderungen einladen.

Wir haben uns im letzten Jahr für eine Reise im Frühjahr entschieden, weil wir unbedingt die Apfelbaumblüte rings um Meran erleben und die Landschaft erkunden wollten. Die Reise hat sich gelohnt, denn die Wanderwege und Städte waren noch nicht von Touristen überfüllt. Auch die klimatischen Bedingungen eigneten sich für ausgiebige Wanderungen sehr gut.

Vor der Reise erkundigten wir uns in unserem zukünftigen Hotel danach, wann in diesem Jahr mit der Apfelbaumblüte zu rechnen ist und buchten für Mitte April drei Übernachtungen für einen verlängerten Wochenendurlaub.

Vor der Reise überprüften wir unsere Wanderschuhe und legten uns noch neue Allwetterjacken zu, schließlich wollten wir bei jeder Witterung die Landschaft genießen. Schon die Anreise war sehr angenehm. Kein Stau auf der Autobahn hinter München und auf der Brennerautobahn verlängerte unsere Reisezeit. Da wir uns schon in unserer Heimatstadt die erforderlicher Vignette für die Fahrt durch Österreich besorgt und für den Brennerpass die Videomaut bezahlt hatten, konnten wir schnell alle Kontrollstellen passieren.

Wir traten unsere Reise schon sehr früh an. So konnten wir noch am Nachmittag des Anreisetages einen Rundgang durch die Stadt Meran machen. Über den Sissi-Weg gelangten wir in die Innenstadt und setzten uns für einen Moment auf eine der Bänke an der bezaubernden Uferlandschaft des Flusses Etsch. Dann bewunderten wir die frühlingshaften Bepflanzungen der Rabatten mitten in der Stadt und wandelten durch die Laubengänge mit ihren individuellen Geschäften. Wir stöberten durch Läden mit hochwertiger Bekleidung aber auch mit regionalen Spezialitäten. Für das Abendessen suchten wir uns eine Gaststätte in Schenna aus.

Am nächsten Tag wollten wir den Hirzer, ein Wandergebiet hinter Schenna, erkunden. Wir waren erstaunt, als wir an der Talstation der Seilbahn erfuhren, dass auf dem Gipfel noch hoher Schnee lag. So fuhren wir mit der Seilbahn nur bis zur Mittelstation und wanderten dann zu einer der Jausenstationen. Es war wirklich eine beeindruckende Wanderung. Die Sonne schien, die Krokusse blühten noch auf den Bergwiesen und von weitem leuchteten die blühenden Apfelbäume. Eine zünftige Jause in einem Berggasthof stärkte uns für den Rückweg. Wir fuhren noch zum Dorf Tirol, der Wiege der Region, und besuchten das Museum, wo wir ausführliche Informationen über die bewegte Entwicklung Tirols erhielten.

Als Gartenliebhaber haben wir uns entschieden, am nächsten Tag die Gärten von Trauttmansdorff in Meran, die rings um das Schloss der berühmten Kaiserin Sissy angelegt wurden, zu besuchen. Uns erwarteten ein Meer von Frühlingsblumen und beeindruckende Gartenlandschaften mit mediterranem, traditionellem und fernöstlichem Charakter. Außergewöhnlich gestaltete Aussichtspunkte und ein Museum rundeten das Erlebnis ab. Nach unserem ausgiebigen Gartenspaziergang erholten wir uns in der Therme von Südtirol mit ihren 18 Wasserbecken und einer riesigen Saunalandschaft.

Wir hatten die schöne Hotel Pension Verdorfer in Meran gebucht, aber auch in den umliegenden Orten des Meraner Landes gibt es eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel.

 

 
Foto: Kurpark Bad Staffelstein (Franken / Obermain) mit Gradierwerk und Staffelberg